PAS LES FLICS, PAS LES NOIRS, PAS LES BLANCS
Schweiz 2002
Regie Ursula Meier
Drehbuch Claude Muret, Ursula Meier
Kamera Eric Stitzel, Tommaso Fiorilli
Schnitt Julie Brenta Musik Michel Wintsch
Produktion Produzenten Pierre-André Thiébaud, Denis Delcampe, Jean-Pierre Guérin
Koproduktion Télévision Suisse Romande,
SRG SSR idée suisse, ARTE
Ciné Manufacture
1 Place Bel-Air
1003 Lausanne
Schweiz Weltvertrieb Saga Production
6 rue Mauborget
1003 Lausanne
Schweiz
T +41 21 311 9570
F +41 21 311 9572
info@sagaproduction.ch
www.sagaproduction.ch Beta-SP/Farbe
Originalfassung mit englischen Untertiteln
73 Minuten |
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Mit rund der HÀlfte aller BerufstÀtigen ist der AuslÀnderanteil in Genf besonders hoch. Nicht immer lÀuft die Begegnung zwischen Staatsgewalt und Einwohnern so friedlich ab, wie es das Klischee des multikulturellen UNO-Sitzes will. Im November 1990 initiierte Polizist Alain Devegney, der Hauptakteur dieses Dokumentarfilms, in Genf ein in seiner Art einmaliges Projekt: Gemeinsam mit der Organisation «Mondial Contact, cultures et citoyenneté» setzt er sich als Vermittler zwischen Polizei und AuslÀndern ein.
In Schulungen und EinzelgesprĂ€chen sensibilisieren Alain und Mediatoren aus verschiedenen Kulturkreisen seine Kollegen fĂŒr die kulturellen Gepflogenheiten und spezifischen Ăngste der Migranten im Umgang mit den âflicsâ. Umgekehrt stĂ€rken Alains freundlich-polterndes Auftreten und sein persönliches Engagement das Vertrauen der Einwanderer in die Genfer Polizei.
Obwohl ursprĂŒnglich eine Auftragsarbeit fĂŒr das Fernsehen, meidet Meiers Dokumentation dessen Konventionen, und liefert auch ohne Voice-Over-Kommentar ein kompaktes Bild der Situation. Die Kamera folgt Alain bei der Arbeit, zeigt Besprechungen mit Mediatoren oder Auseinandersetzungen mit Vorgesetzten. 2002 erhielt Pas les Flics, pas les Noirs, pas les Blancs in Nyon den Schweizer Filmpreis. (Maya McKechneay)
1971 in Besançon (Frankreich) als Kind eines französisch-schweizerischen Elternpaares geboren. Studierte am Institut des Arts de Diffusion, Belgien. Ihr dortiger Abschlussfilm, Le songe dâIsaac, wurde 1994 fĂŒr einen Kurzfilm-Oscar nominiert. Ihr aktueller Spielfilm Home feierte in Cannes Premiere und erhielt 2009 den Schweizer Filmpreis Quartz ind der Kategorie âBester Spielfilmâ. Ursula Meier lebt und arbeitet derzeit in BrĂŒssel.
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