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Der deutsche Regisseur Hans-Christian Schmid verfolgt den Weg der Bettwäsche, Handtücher, Servietten und Tischtücher namhafter Berliner Hotels nach Polen, in eine Wäscherei, die einem deutschen Unternehmer gehört. Dort halten polnische Arbeiterinnen für Niedriglöhne rund um die Uhr die Maschinen am Laufen. Eine Geschichte über Arbeit, die ausgewandert ist, und über die Menschen, die sie Tag für Tag erledigen. Fünf Jahre nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union ist die Grenze nach Deutschland zwar offen, aber die schöne Welt der Berliner Fünf-Sterne-Hotels ist immer noch ein gutes Stück entfernt. (Kinoreal)
Hans-Christian Schmid, geboren 1965 in Altötting, lebt in Berlin. Studium an der HFF in München, Drehbuchstudium an der USC in Los Angeles. Langjährige Zusammenarbeit mit den Produzenten Jakob Claussen und Thomas Wöbke sowie dem Drehbuchautor Michael Gutmann. Etliche seiner Filme und deren Darsteller wurden mit Preisen ausgezeichnet. 2004 gründete Schmid die Produktionsfirma 23|5.
Filme (Auswahl): Die Mechanik Des Wunders (1992, Dok), Nach fünf im Urwald (1996), 23 (1998), Crazy (2000), Lichter (2003), Requiem (2006), Sturm (2009)
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