Linz ist die Landeshauptstadt von Oberösterreich und mit 189.355 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2009) nach Wien und Graz die drittgrößte Stadt Österreichs. Die Stadt ist Zentrum des oberösterreichischen Zentralraums und hat eine Fläche von 96,048 km². Oberösterreich ist mit einer Fläche von 11.982 km² und 1,4 Millionen Einwohnern das viertgrößte Bundesland der Republik Österreich.

Geschichte

Der Raum Linz weist bereits seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. Eine kontinuierliche Besiedlung auf. Die Römer errichteten hier im 1. Jahrhundert n. Chr. ein Kastell mit dem Namen Lentia. Der Name Linz ist gemeinsam mit der Martinskirche erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 799 bezeugt. 1490 wurde Linz erstmals als Landeshauptstadt von Österreich ob der Enns bezeichnet. Von 1489 bis 1493 war die Stadt die Residenz von Kaiser Friedrich III., der von hier aus über das römisch-deutsche Reich herrschte. Bis in das 20. Jahrhundert war Linz eine Provinzstadt mit einer von Klein- und Mittelbetrieben geprägten Wirtschaftsstruktur. Wesentliche Impulse für die Stadtentwicklung gaben der Salzhandel auf überregional bedeutenden Jahrmärkten und die vor allem im 18. Jahrhundert blühende Textilindustrie. Nach 1945 machten sich die demokratischen Politiker daran, aus den Trümmern der einstigen "Patenstadt des Führers" eine moderne Industrie- und Kulturstadt aufzubauen.

Heute ist Linz das zweitgrößte Wirtschaftszentrum Österreichs. Betriebe von Weltruf finden ebenso internationale Beachtung wie die kulturellen Großereignisse Ars Electronica und Brucknerfest. Mit dem Ars Electronica Center (1996), dem Lentos Kunstmuseum (2003) sowie der 2005 erfolgten Wahl zur Europäischen Kulturhauptstadt 2009 erregte die oberösterreichische Landeshauptstadt besonderes Aufsehen. 

Weitere Informationen auf www.linz.at und www.oberoesterreich.at.

(Quelle: www.linz.at)