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Studio

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Ein bildnerisches Thema mit dem ich mich seit einiger Zeit beschäftige ist das Diptychon. Eigentlich ein filmisches Motiv: Zwei in Beziehung gesetzte Bilder ergeben die Urform des Films. Bei dieser Arbeit wollte ich eine enge Verbindung zwischen Malerei, Grafik und Film herstellen und zwar nicht nur durch die Wahl der verwendeten Mittel, sondern auch, indem ich den Ort, an dem normalerweise meine Bilder entstehen, miteinbezog. Die Planeinstellung eines Rundgangs durch mein Atelier ergibt die Farbdramaturgie in Echtzeit: Beim Betreten eines neuen Raumes wechselt die Farbe. Den zweiten Teil der Diptychen bilden Arbeitsfotos aus den letzten drei Jahren. Überlagert wird das Ganze mit vielen Schichten animierter Zeichnung. Eine Verdichtung, die sich auf der Tonebene wiederholt: Immer wieder überlagerte Geräusche, wie sie beim Zeichnen entstehen verweisen darauf, dass Zeichnen nicht bloß ein optischer, sondern auch ein haptischer und akustischer Prozess ist. (Thomas Steiner)

Local Artists 2004

Thomas Steiner

2003
BetaSP
7 Minuten