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Der Wunderbare Mandarin

Der Wunderbare Mandarin

Der Wunderbare Mandarin ist vielleicht Harry Rags raffiniertester Film; eine genau konstruierte Symphonie der Bilder im Zusammenspiel mit der Readymade-Symphonie des Klangs; aus der Vermischung der beiden Ebenen entsteht die durchdringende Wirkung reinen Kinos.

 

Zu dem Zeitpunkt, als ich den Mandarin drehen wollte, so kamen gerade MTV in Berlin raus und Videoclips, und ich dachte, das wäre schon eine ziemlich verrückte Sache, eine Art Videoclip zu einer klassischen Musik zu machen. Das sollte der Abschluss des Arbeitens von Bildern auf Musik sein und das Größte. Das Optimum wäre das Bebildern eines klassischen Werks.

Ich habe auf Super-8 gedreht, das wurde dann auf 16mm aufgeblasen und bekam dadurch einen extremen S/W-Charakter. Es gibt gar kein Grau in dem Film. Durch Handkamera und bewegtes Licht, wenig Licht, entstehen diese Zwischenräume, und ich hab dann versucht, dass da soviel vibriert, dass ich ein wenig von der Spannung dieser klassischen Musik hinkriege. (Harry Rag)

Tribute 2005

Harry Rag

Deutschland 1985
16mm, s/w und Farbe
18 Minuten
DF

Drehbuch
Kamera
Wolfgang Becker, Stepan Benda, Rainer Bellenbaum,
Schnitt
Harry Rag
Musik
Béla Bartók, Der Wunderbare Mandarin
Mit
Mike Hentz, Andrea Jaenicke, Campino, Frieder Butzmann, Trini Trimpop, Uwe Jahnke, Rainer Bellenbaum

Produktion

DFFB
Weltvertrieb

DFFB