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El cielo sube

El cielo sube

Der Film basiert auf einer Erzählung des katalanischen Schriftstellers Eugenio d‘Ors, die 1916 unter dem Titel „Oceanografía del tedio“ veröffentlicht wurde. – Während des Sommers 1957 verbringt ein junger Mann namens Juan de Dios seine Genesungszeit in einem Hotel auf dem Land. Gemäß den Vorschriften seines Arztes muss er absolute Ruhe einhalten: „Keine Bewegung, kein Nachdenken!“ Auf einem Liegestuhl ausgebreitet, „versinkt er in der Langeweile wie ein Schiffbrüchiger im Meer“. Doch es scheint unmöglich, diese strenge Beschränkung einzuhalten. Juan de Dios entrinnt ihr durch eine Fülle von Sinneseindrücken für Auge, Ohr und Geruchssinn, die seinen Geist wachhalten. Nach drei Stunden Landaufenthalt meldet er sich am Tag nach seiner Anreise bereits wieder ab. Nach Barcelona zurückgekehrt, überlässt er sich völlig den Eindrücken der Großstadt.

 

Recha und sein Drehbuchautor Joaquín Ojeda haben bei der Bearbeitung der Erzählung die Aufteilung in 32 Kapitel beibehalten. Eine Off-Stimme spricht die dialogfreie Erzählung von d‘Ors beinahe wörtlich. Nach und nach zeichnet sich das Bild ab, die Personen erhalten ihre Konturen, die Ansichten werden herausgearbeitet, Text und Bild treten in ein Wechselspiel aus Tautologien, Vorwegnahmen und Widersprüchen.

Tribute 2007

Marc Recha

Spanien 1991
35mm/Schwarzweiß
70 Minuten
OmeU

Drehbuch
Kamera
Miguel Llorens
Schnitt
Joaquín Ojeda
Musik
Miquel Jordan
Mit
Salvador Dolc, Corinne Alba, Ona Planas

Produktion

Nofilms SA (erloschen)
Weltvertrieb

José Luis Rado
jlrado@ono.com