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Früher oder später

Früher oder später

Ulrike von Ribbecks erster Spielfilm ist konsequent aus der Sicht der 14-jährigen Nora erzählt, die die Sommerferien im elterlichen Haus verbringt. Sie verliebt sich in den neuen Nachbarn und versucht, die Welt der Erwachsenen zu verstehen, die all ihre Sehnsüchte hinter Banalitäten und verräterischen Blicken zu verbergen suchen. Noras Mutter formuliert den Aggregatszustand einer ganzen Generation, wenn sie sagt, sie sei zufrieden, aber nicht glücklich. Diese Unfähigkeit zum Glück durchbricht das Mädchen mit ihrer Neugierde auf die gefährliche Welt und ihren Träumen, die die Regisseurin in einer Art magischem Realismus mit der Handlung verwebt. „Just make a wish, and everything comes true“ heißt es in einem der ersten Songs. Später bleibt ihr die Erkenntnis: „I‘ve crossed the line.“, und dass jenseits dieser Linie alles noch komplizierter ist. (mz)

 

Wettbewerb / Competition 2008

Ulrike von Ribbeck

Deutschland 2007
35mm/Farbe
91 Minuten
OmeU

Drehbuch
Kamera
Sonja Rom
Schnitt
Natali Barrey
Musik
Au Revoir Simone, Lawrence, La Grande Illusion
Mit
Lola Klamroth, Peter Lohmeyer, Harald Schrott, Beata Lehmann, Katharina Heyer, Marie-Lou Sellem, Thorsten Merten, Fabian Hinrichs

Produktion

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Deutschland
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