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Videocracy

Videocracy

In Italien hat ein einziger Mann 30 Jahre lang politische Einflussnahme auf die Medienlandschaft genommen. Als TV-Magnat und späterer Premierminister kreierte Silvio Berlusconi ein perfektes System von TV-Unterhaltung und Politik. Wie kein anderer beeinflusste er die Inhalte der Fernsehwerbung in Italien. Seine Fernsehprogramme, bekannt für die Zurschaustellung fast nackter junger Frauen, deuten viele als Spiegel seines eigenen Geschmacks. Für Videocracy kehrt Regisseur Erik Gandini zurück in sein Geburtsland, um die Konsequenzen eines Fernsehexperiments, dem Italien seit drei Jahrzehnten unterworfen ist, aufzuzeigen.

Erik Gandini, geboren 1967 in Bergamo, wuchs in Italien auf und lebt seit 1986 in Schweden. Mit Tarik Saleh führte er Co-Regie bei den Dokumentarfilmen Sacrificio: Who Betrayed Che Guevara? (2001) und Gitmo – The New Rules of War (2005), ausgezeichnet mit dem Preis für den besten Dokumentarfilm beim Internationalen Filmfestival in Seattle.

Filme (Auswahl): Surplus: Terrorized into Being Consumers (2003, Dok), Videocracy (2009, Dok)

European Panorama Documentary 2010

Erik Gandini

Schweden 2009
35mm/color
OmeU
85 Minuten

Drehbuch
Kamera
Manuel Alberto Claro DFF, Lukas Eisenhauer FSF
Schnitt
Johan Söderberg
Musik
Johan Söderberg, David Österberg
Mit
Ricky Canevali, Lele Mora, Fabrizio Corona, Marella Giovannelli, Silvio Berlusconi, Fabio Calvi, Fabrizio Corona

Produktion

Atmo
Götgatan 9
116 46 Stockholm
Schweden
T +46 8 462 2690
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www.atmo.se
Weltvertrieb

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Dänemark
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