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Die Söhne der Grossen Bärin

Die Söhne der Grossen Bärin

Nach dem großen Erfolg der Karl-May-Verfilmungen in West-Deutschland

entschied die DEFA, ebenfalls Western zu drehen. Im Gegensatz zu den amerikanischen Vorbildern hielt Mach sich eher an historische Fakten und stellte die Stammesriten und den Alltag der Indianer anders dar. Gojko Mitić, ein Sportler mit athletischer Erscheinung, spielte als Häuptling Tokei-ihto seine

erste Hauptrolle. Basierend auf der gleichnamigen Buchreihe „Die Söhne

der Großen Bärin“ von Liselotte Welskopf-Heinrich, zeigt der Film die Guten

personifiziert in den Indianern und die Bösen in den weißen Siedlern. Die

Dreharbeiten fanden in Potsdam-Babelsberg, Georgien, Jugoslawien, Rumänien und auch in der Mongolei statt.

JOSEF MACH, 1909-1987, Tschechoslowakei. Mach war Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Bekannt wurde er mit Die Söhne der Grossen Bärin. Er drehte Filme in den unterschiedlichsten Genres: Polit-Drama, Komödie, Märchen und Western.

Filme (Auswahl): Revolte im Dorf (Upheavals in the Village, 1949), Ratzek findet Anschluss (Ratzek Gets Connected, 1950), Bittere Liebe (Bitter Love, 1958), Schwarze Panther (Black Panthers, 1966), Dem Narbengesicht auf der Spur (Scarface on Your Trail, 1971), Ein stiller Amerikaner in Prag (A Quiet American in Prague, 1977)

Red Westerns 2011

Josef Mach

Deutsche Demokratische Republik 1966
35mm/Cinemascope/Farbe
98 Minuten
DF

Drehbuch
Kamera
Jaroslav Tuzar
Schnitt
Ilse Peters
Ton
Bernd Gerwien
Musik
Wilhelm Neef
Mit
Gojko Mitić, Jiri Vrstala, Rolf Römer, Hans Hardt-Hardtloff, Gerhard Rachold

Weltvertrieb

Progress Filmverleih GmbH
www.progress-film.de