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Za Żelazną Bramą

Za Żelazną Bramą

Heidrun Holzfeind porträtiert in ihrem Dokumentarfilm einen Stadtteil im Zentrum Warschaus, der einst zu den Vorzeigevierteln polnisch-kommunistischer Bauplanung zählte. Die neunzehn 15-stöckigen Blocks der Wohnsiedlung Za Żelazną Bramą wurden in den Jahren 1965-72 für insgesamt 25.000 Menschen erbaut. Die Zeit allerdings hat den ehemaligen Modernismus dieser Gebäude längst eingeholt: Waren deren Appartements früher beliebt wegen des zentralen Standorts und des Wohnkomforts, so sind manche dieser Vorzüge heute durch die jüngste rege Bautätigkeit, im Zuge derer noch höhere Gebäude rundherum errichtet wurden, geschmälert. Der Film lässt ein zeitgenössisches Bild einer nicht immer sozialen polnischen Alltagsrealität entstehen, indem rassistische und auch antisemitische Äußerungen von BewohnerInnen ebenso dokumentiert werden wie die dreiste Auseinandersetzung eines jugendlichen Rappers mit einem Weltkriegsveteranen. (Patricia Grzonka)

Heidrun Holzfeind, geboren 1972 in Lienz, Österreich. Ihre Arbeit befragt immanente architektonische und soziale Utopien und lotet die Grenze zwischen Geschichte und Identität, zwischen individuellen Geschichten und den politischen Narrativen der Gegenwart aus. // www.heidrunholzfeind.com

OK Artist in Residence 2012

Heidrun Holzfeind

Österreich/Polen/USA 2009
Digi-Beta/color
55 Minuten
OmeU

Drehbuch
Kamera
Heidrun Holzfeind
Schnitt
Radek Chrzescianski/Heidrun Holzfeind/David Gray
Musik
Aphonia/Cluster/Pijani Powietrzem/Zelazna Brama

Weltvertrieb

sixpackfilm
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Austria
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