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Festivalgeschichte: 2020

Die Entwicklung der COVID-19-Pandemie wirkte sich ab Anfang März 2020 massiv auf die Planung und Durchführung der 17. Ausgabe von Crossing Europe Filmfestival Linz aus. Schließlich wurde Crossing Europe 2020, in Absprache mit den Hauptfördergebern und Veranstaltungspartnern, am 18. März offiziell abgesagt. Eine Verschiebung des Festivals machten rechtliche Vereinbarungen, temporäre Verträge sowie finanzielle und personelle Ressourcen leider unmöglich. Nach der Festivalabsage hat das Festivalteam rund um Festivalleiterin Christine Dollhofer diverse Varianten durchgespielt, um Teile des geplanten Festivalprogramms auf andere Weise dem Publikum zugänglich zu machen. 

Crossing Europe war es ein Anliegen, den Filmemacher*innen und ihren Arbeiten, die für diese Festivalausgabe ausgewählt wurden, in den kommenden Wochen und Monaten so doch noch ein Forum – wenn auch in reduzierter Form – anzubieten. Mit dem Alternativprogramm „Crossing Europe 2020 – EXTRACTS“ wurde ab 21. April 2020 in drei Etappen ein kleiner Beitrag zur Aufrechterhaltung des kulturellen Lebens in Österreich geleistet und zu einer virtuellen Reise quer durch den Filmkontinent Europa eingeladen. „Crossing Europe 2020 – EXTRACTS“ sollte einen Querschnitt des ursprünglich geplanten Festivalprogramms abbilden und dem Publikum – trotz Festivalabsage – die Möglichkeit zu Entdeckung von aktuellen europäischen Spiel- und Dokumentarfilmen geben, für die kein regulärer Kinostart in Österreich vorgesehen ist. Darüber hinaus konnten bei der Erstellung dieses Alternativprogramms – gemäß dem Festivalspirit – wieder einige unserer Kooperationspartner miteingebunden werden.

Zudem wurden am 8. April der Festivalkatalog, sowie die Festivalzeitung in digitaler Form als PDF online gestellt, um das für 2020 geplante Festivalprogramm zu dokumentieren.