Snapshots of Europe: Das 21. Crossing Europe!
„Die 21. Ausgabe von Crossing Europe vermittelte das Bild eines Festivals in guter Verfassung, gekennzeichnet durch die gewohnt reichliche Beteiligung des einheimischen Publikums und ein exzellentes filmisches Angebot.“ - Massimo Lechi, Il Ragazzo Selvaggio (IT)
Von 30. April bis 5. Mai fand an sechs dynamischen Festivaltagen mit 144 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus 41 Ländern das 21. Crossing Europe Filmfestival Linz statt. Die frühsommerlichen Temperaturen in der ersten Festivalhälfte wirkten sich insbesondere positiv auf die Festivalatmosphäre rund um das Festivalzentrum (Ursulinenhof, OK Linz) aus, das darauffolgende verregnete Kinowetter schlug sich dagegen in sehr gut gefüllten Kinosälen in den Spielstätten Moviemento, City-Kino und Central nieder.
Die Festivalleiterinnen Sabine Gebetsroither und Katharina Riedler betonten in Bezug auf das diesjährige Festivalmotto „Snapshots of Europe“ bei der Eröffnung am 30. April, dass es sich bei den ausgewählten Filmen um Momentaufnahmen eines sich ständig verändernden Kontinents handelt. Das Festival als Einladung, die Welt durch die Augen der Filmemacher*innen oder der Protagonist*innen zu erleben und dadurch neue Perspektiven zu gewinnen.
Das Filmprogramm umfasste 14 Weltpremieren, 2 Internationale Premieren und 71 Österreich-Premieren. Im Rahmen der Preisverleihung wurden von den international besetzten Jurys Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von rund € 28.500,- vergeben, sowie der MIOB New Vision Award (€ 3.000,-) des europäischen Festivalnetzwerks Moving Images – Open Borders. Die Liste der Festivalpreise wurde erstmals um den CROSSING EUROPE Innovation Award – Local Artist erweitert, der an eine Arbeit aus dem Bereich der Animationskunst in der Competition Local Artists vergeben wurde.
Mit 14.500 Besucher*innen konnte das Niveau des Vorjahres beinahe gehalten werden, was angesichts eines etwas verringerten Rahmenprogramms und sommerlicher Temperaturen zum Festivalstart als schöner Erfolg verbucht werden kann. Das Publikum und rund 550 akkreditierte Fachgäste nutzten die Möglichkeit zum niederschwelligen Austausch mit rund 100 Filmgästen aus dem In- und Ausland.
Erneut wurden bei der Programmgestaltung Aspekte wie Diversität (in unterschiedlichen Bereichen) sowie Intersektionalität berücksichtigt. Im Sinne eines ausgewogenen Gender-Programmings teilte sich die Regie-Quote bei den Filmen folgendermaßen auf: rund 47 % weiblich, rund 38 % männlich, rund 14 % weiblich/männlich und divers.
Neben den vier Wettbewerbssektionen (Competition Fiction, Competition Documentary, YAAAS! Competition und Competition Local Artists) waren auch die etablierten Schienen Arbeitswelten („Berufung: Veränderung!“), Architektur und Gesellschaft („Transformation“), European Panorama Fiction & Documentary (Highlights der aktuellen Festivalsaison) und Nachtsicht (dem Fantastischen Film verpflichtet) Teil der Programmstruktur. In der Local Artists-Sektion, die Filmschaffen mit Oberösterreich-Bezug in den Fokus rückt, war der Medien-/Videokünstlerin Dagmar Schürrer eine Special gewidmet. Als Tribute-Gast 2024 konnte die renommierte Dokumentarfilmregisseurin Aliona van der Horst (NL) in Linz begrüßt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser erfolgreichen Festivalausgabe war erneut die gezielte Förderung des Filmnachwuchses, zum einen mit dem attraktiven und umfangreichen Angebot für Jugendliche im Rahmen der YAAAS! Jugendschiene (rund 800 Teilnehmer*innen), zum anderen wurde mit dem Cinema Next Europe Club bereits zum fünften Mal ein mehrtägiger Filmcampus für eine Gruppe junger Filmschaffender aus dem In- und Ausland angeboten.
Auch 2024 wurden wieder konkrete Schritte für nachhaltige, klimaschonende Festivalarbeit gesetzt, Crossing Europe trug erneut das Label „GreenEvent OÖ“. Die intensive internationale Zusammenarbeit mit unseren Partnerfestivals im europäischen Festivalnetzwerk „Moving Images - Open Borders (MIOB)“ wurde fortgesetzt, unter anderem mit einer gemeinsam konzipierten europaweiten Publikumsbefragung. Eine erfolgreiche Neuerung stellte die Verleihung des CFMA 2024 (Commercial Film & Music Award) im Rahmen der Festivalwoche dar. Und mit der Einführung eines „Code of Conducts“ und „Content Notes“ hat das Festival einen ersten großen Schritt in Richtung zukunftsorientierter Festivalgestaltung gemacht, die Wert auf ein respektvolles Miteinander, Toleranz und antidiskriminierendes Verhalten legt.
Mit Crossing Europe goes gab es in den Wochen und Monaten noch zahlreiche Gelegenheiten, ausgewählte Filme aus dem Festivalprogramm 2024 in ganz Österreich im Kino zu erleben, und mit Online-Kollektionen auf KINO VOD CLUB und filmfriend.at gab es auch wieder die Möglichkeit, Filme früherer Festivaljahre zu Hause zu erleben.
Fazit: Obwohl 2024 Crossing Europe gerade in Bezug auf die Finanzierung vor große Herausforderungen stellte, war die 21. Festivalausgabe ein Beweis dafür, dass die Begeisterung für den europäischen Film und den sozialen Raum Kino ungebrochen ist. Zahlreiche Filmschaffende bekundeten ihre Freude über das aktive Interesse des Publikums und die daraus resultierenden Gespräche.
Besucher*innen: 14.500
Akkreditierte Fachgäste: 550
Filme: 144
Weltpremieren: 14
Filmländer: 41
Filmgäste: 100
Preisträger*innen 2024: HIER
Jury 2024: HIER
Filmarchiv 2024: HIER
Tribute 2024: HIER
„Die 21. Ausgabe von Crossing Europe vermittelte das Bild eines Festivals in guter Verfassung, gekennzeichnet durch die gewohnt reichliche Beteiligung des einheimischen Publikums und ein exzellentes filmisches Angebot.“ - Massimo Lechi, Il Ragazzo Selvaggio (IT)
Von 30. April bis 5. Mai fand an sechs dynamischen Festivaltagen mit 144 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus 41 Ländern das 21. Crossing Europe Filmfestival Linz statt. Die frühsommerlichen Temperaturen in der ersten Festivalhälfte wirkten sich insbesondere positiv auf die Festivalatmosphäre rund um das Festivalzentrum (Ursulinenhof, OK Linz) aus, das darauffolgende verregnete Kinowetter schlug sich dagegen in sehr gut gefüllten Kinosälen in den Spielstätten Moviemento, City-Kino und Central nieder.
Die Festivalleiterinnen Sabine Gebetsroither und Katharina Riedler betonten in Bezug auf das diesjährige Festivalmotto „Snapshots of Europe“ bei der Eröffnung am 30. April, dass es sich bei den ausgewählten Filmen um Momentaufnahmen eines sich ständig verändernden Kontinents handelt. Das Festival als Einladung, die Welt durch die Augen der Filmemacher*innen oder der Protagonist*innen zu erleben und dadurch neue Perspektiven zu gewinnen.
Das Filmprogramm umfasste 14 Weltpremieren, 2 Internationale Premieren und 71 Österreich-Premieren. Im Rahmen der Preisverleihung wurden von den international besetzten Jurys Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von rund € 28.500,- vergeben, sowie der MIOB New Vision Award (€ 3.000,-) des europäischen Festivalnetzwerks Moving Images – Open Borders. Die Liste der Festivalpreise wurde erstmals um den CROSSING EUROPE Innovation Award – Local Artist erweitert, der an eine Arbeit aus dem Bereich der Animationskunst in der Competition Local Artists vergeben wurde.
Mit 14.500 Besucher*innen konnte das Niveau des Vorjahres beinahe gehalten werden, was angesichts eines etwas verringerten Rahmenprogramms und sommerlicher Temperaturen zum Festivalstart als schöner Erfolg verbucht werden kann. Das Publikum und rund 550 akkreditierte Fachgäste nutzten die Möglichkeit zum niederschwelligen Austausch mit rund 100 Filmgästen aus dem In- und Ausland.
Erneut wurden bei der Programmgestaltung Aspekte wie Diversität (in unterschiedlichen Bereichen) sowie Intersektionalität berücksichtigt. Im Sinne eines ausgewogenen Gender-Programmings teilte sich die Regie-Quote bei den Filmen folgendermaßen auf: rund 47 % weiblich, rund 38 % männlich, rund 14 % weiblich/männlich und divers.
Neben den vier Wettbewerbssektionen (Competition Fiction, Competition Documentary, YAAAS! Competition und Competition Local Artists) waren auch die etablierten Schienen Arbeitswelten („Berufung: Veränderung!“), Architektur und Gesellschaft („Transformation“), European Panorama Fiction & Documentary (Highlights der aktuellen Festivalsaison) und Nachtsicht (dem Fantastischen Film verpflichtet) Teil der Programmstruktur. In der Local Artists-Sektion, die Filmschaffen mit Oberösterreich-Bezug in den Fokus rückt, war der Medien-/Videokünstlerin Dagmar Schürrer eine Special gewidmet. Als Tribute-Gast 2024 konnte die renommierte Dokumentarfilmregisseurin Aliona van der Horst (NL) in Linz begrüßt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser erfolgreichen Festivalausgabe war erneut die gezielte Förderung des Filmnachwuchses, zum einen mit dem attraktiven und umfangreichen Angebot für Jugendliche im Rahmen der YAAAS! Jugendschiene (rund 800 Teilnehmer*innen), zum anderen wurde mit dem Cinema Next Europe Club bereits zum fünften Mal ein mehrtägiger Filmcampus für eine Gruppe junger Filmschaffender aus dem In- und Ausland angeboten.
Auch 2024 wurden wieder konkrete Schritte für nachhaltige, klimaschonende Festivalarbeit gesetzt, Crossing Europe trug erneut das Label „GreenEvent OÖ“. Die intensive internationale Zusammenarbeit mit unseren Partnerfestivals im europäischen Festivalnetzwerk „Moving Images - Open Borders (MIOB)“ wurde fortgesetzt, unter anderem mit einer gemeinsam konzipierten europaweiten Publikumsbefragung. Eine erfolgreiche Neuerung stellte die Verleihung des CFMA 2024 (Commercial Film & Music Award) im Rahmen der Festivalwoche dar. Und mit der Einführung eines „Code of Conducts“ und „Content Notes“ hat das Festival einen ersten großen Schritt in Richtung zukunftsorientierter Festivalgestaltung gemacht, die Wert auf ein respektvolles Miteinander, Toleranz und antidiskriminierendes Verhalten legt.
Mit Crossing Europe goes gab es in den Wochen und Monaten noch zahlreiche Gelegenheiten, ausgewählte Filme aus dem Festivalprogramm 2024 in ganz Österreich im Kino zu erleben, und mit Online-Kollektionen auf KINO VOD CLUB und filmfriend.at gab es auch wieder die Möglichkeit, Filme früherer Festivaljahre zu Hause zu erleben.
Fazit: Obwohl 2024 Crossing Europe gerade in Bezug auf die Finanzierung vor große Herausforderungen stellte, war die 21. Festivalausgabe ein Beweis dafür, dass die Begeisterung für den europäischen Film und den sozialen Raum Kino ungebrochen ist. Zahlreiche Filmschaffende bekundeten ihre Freude über das aktive Interesse des Publikums und die daraus resultierenden Gespräche.
Besucher*innen: 14.500
Akkreditierte Fachgäste: 550
Filme: 144
Weltpremieren: 14
Filmländer: 41
Filmgäste: 100
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Jury 2024: HIER
Filmarchiv 2024: HIER
Tribute 2024: HIER








