Eltörölni Frankot

Erasing Frank

Nur kurz währt die Euphorie bei einem konspirativ organisierten Konzert, denn die Schergen der Staatsmacht lösen die Veranstaltung kurzerhand auf. Frank, Sänger der dort auftretenden Punkband, der seine Kritik am vorherrschenden System lauthals von der Bühne geschrien hat, wird verhaftet und in eine psychiatrische Anstalt verbracht. Dort genießt er zunächst scheinbar einige Freiheiten, doch der Druck durch diverse Repressionen verstärkt sich stetig. Zeitlich im kommunistischen Ungarn der achtziger Jahre verortet, wirkt Gábor Fabricius’ Inszenierung mit ihren düsteren Schwarz-Weiß-Bildern und der hektischen Handkamera, die nahe am Protagonisten bleibt, über weite Strecken wie eine universell gültige Dystopie, die den von autoritären Regimen ausgehenden Würgegriff geradezu spürbar macht. (Jörg Schiffauer)

In the 1980s Budapest singer Frank is struggling with Hungary’s totalitarian regime. The police come down hard on his illegal punk band and Frank is sent to a mental hospital to convert his political ideologies. Inspired by real punk bands in communistic Hungary during the 80s and shot in gorgeous black and white with methods that remind us of documentaries shot in that era. The film is a portrayal of oppression and how much one is willing to lose in the fight. Feature film debuting director Gábor Fabricius paints an important picture of our recent history. (Stockholm International Film Festival)

Filme - Auswahl
Eltörölni Frankot (Erasing Frank, 2021) - Dialógus (Dialogue, 2016, short) - Sintér (Skinner, 2014, short) - Bianka (2012, short)
Competition Fiction 2022
Gábor Fabricius
Ungarn 2021
black and white
103 Minuten
Ungarisch
OmeU

Screenings / Tickets

Filmgast anwesend

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Drehbuch Gábor Fabricius
Kamera Tamás Dobos
Schnitt Bernadett Tuza-Ritter, Wanda Kiss
Ton/Sounddesign Tamás Zányi
Musik Balázs Zságer, Dávid Vígh
Mit Benjamin Fuchs, Kincsö Blénesi, Andrea Waskovich, István Lénárt, Pál Frenák
Produzent*innen Gábor Fabricius, Tamás Barna
Produktion
Otherside Stories
Weltvertrieb
Totem Films
Österreichpremiere
Weltpremiere
Venice International Film Festival 2021