Grève ou crève

Strike or Die

 
Nebelschwaden ziehen durch die Kleinstadt Forbach, die, von jahrhundertelangem Bergbau und dann von heftigen Streiks der Minenarbeiter*innen geprägt, heute wenig Perspektiven bietet. Zwei Jugendliche mit algerischen Wurzeln besuchen den Jahrmarkt; ein Mann stiftet Erinnerungsstücke von den Streiks ans Museum; ein Boxtrainer bereitet seine Schüler*innen auf einen Kampf vor; eine Frau probt mit ihrem Mann die Auseinandersetzung mit dem Chef nach einem Arbeitsunfall – lose verknüpft der Film, durchzogen von Archivmaterial, die Geschichten der Bewohner*innen, und stellt so eine subtile Verbindung von der Vergangenheit zur Gegenwart des ehemaligen Industriestandorts her. (Katharina Riedler)

In his hometown, a former industrial site in Lorraine, Jonathan Rescigno follows individual people and draws loose connections between their stories. Two friends, sons of Arab immigrants, pass their time idling at local fairs and discos. Another man donates smoke grenades and helmets to the mining museum, mementoes of miners’ strikes in the 1980s and ‘90s. An older coach works with young boxers, training them for a fight. Archive video material showing the escalating mining strikes separates these narrative threads. Little by little, relationships develop between the individual stories, with questions emerging about labour struggles, solidarity and the shifting meanings of these terms in the present day. (Berlinale)

Arbeitswelten | Working Worlds 2021
Jonathan Rescigno
Frankreich 2020
color
93 Minuten
Französisch
OmeU

Screenings / Tickets


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Drehbuch Jonathan Rescigno
Kamera Hervé Roesch, Jonathan Rescigno
Schnitt Jérôme Erhart
Ton/Sounddesign Jérémie Vernerey
Musik Manfred Miersch, Jonathan Rescigno
Produzent*innen François Ladsous, Brigitte Ducottet, Emmanuel Georges
Produktion
Supermouche Productions, viàVosges, Le Fresnoy
Weltvertrieb
Taskovski Films
Österreichpremiere
Weltpremiere
Berlinale 2020