Jason

In den Niederlanden werden traumatisierte Kinder und Jugendliche in Anstalten gesteckt, in denen sie das Gegenteil von Hilfe bekommen. Viele von ihnen kämpfen lebenslang mit den psychischen und körperlichen Folgen. Einige schaffen es, die Leiden, die sie erlebt haben, zu nutzen, um daraus für sich und andere Kraft zu schöpfen. Jason ist einer von ihnen. Der fesselnde Dokumentarfilm begleitet den 22-Jährigen über einen Zeitraum von zwei Jahren bei seiner Traumatherapie und dem persönlichen Prozess zu einem selbstbestimmten Leben. Die Intensität der Szenen dringt dabei direkt zu unserem Kern vor und schafft es so, das Unbegreifliche irgendwo greifbar zu machen. (Ines Ingerle)

A painfully frank portrait of 22-year-old Jason as he undergoes trauma therapy. This is the third and final part of Maasja Ooms’s trilogy about the failing Dutch youth welfare services. As in the two previous documentaries ALICIA and PUNKS, the film is a critical observation from a very personal point of view. Ooms closely follows Jason as he struggles with the psychological effects of a traumatic childhood, which were only intensified when he was taken into juvenile residental care at the age of 16. During intense therapy sessions, it becomes clear how much he has been harmed, and how far-reaching the consequences are when wrong decisions are made in the youth care system. (IDFA)

Filme - Auswahl
Jason (2021, doc) - Rotjochies (Punks, 2019, doc; CE'20) - Alicia (2017, doc) - Tussen Mensen (Between People, 2015, mid-length doc)
Competition Documentary 2022
Maasja Ooms
Niederlande 2021
color
90 Minuten
Niederländisch
OmeU

Screenings / Tickets


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Kamera Maasja Ooms
Schnitt Maasja Ooms, Sander Vos
Ton/Sounddesign Marc Lizier, Maasja Ooms
Produzent*innen Willemijn Cerutti
Produktion
Cerutti Film, VPRO
Weltvertrieb
Cerutti Film
Österreichpremiere
Weltpremiere
IDFA 2021