Kak ya provel etim letom

How I Ended This Summer

 
Ihre Polarstation, auf einer einsamen Insel im Arktischen Meer gelegen, war einst eine wichtige Forschungseinrichtung. Inzwischen sind nur noch der erfahrene Meteorologe Sergei und der Hochschulabsolvent Pavel vor Ort, die auf ein Schiff warten, das sie abholen wird. Sergei, der schon mehrere Jahre lang seinen Dienst auf der Insel versieht, blickt der Rückkehr aufs Festland, zu Frau und Sohn, mit Sorge entgegen. Pavel, der sich für ein Praktikum in dieser einsamen Gegend beworben hat, hofft noch auf ein echtes Abenteuer. Als Pavel einen Funkspruch auffängt, meldet er diesen nicht an Sergei, in der Hoffnung dass die Ankunft des Schiffs ihn von dieser Pflicht entbindet. Doch dann stellt sich heraus, dass das Schiff in diesem Jahr wohl gar nicht mehr kommt.

A polar station on a desolate island in the Arctic Ocean. Sergei, a seasoned meteorologist, and Pavel, a recent college graduate, are spending months in complete isolation on the once important strategic research base. Pavel receives an important radio message and is still trying to find the right moment to tell Sergei, when fear, lies and suspicions start poisoning the atmosphere… How I Ended This Summer stars well-known director and actor (Simple Things) Sergei Puskepalis and young breakout star Grigori Dobrygin (Black Lightening) as two men forced to carve out a relationship of trust and, ultimately, forgiveness in the desolate Russian Arctic. Following his award-winning features Koktebel and Simple Things, young Russian director Alexei Popogrebsky now delivers a visually stunning existentialist drama of survival, filmed entirely on location, at the easternmost tip of Russia. How I Ended This Summer premiered at the Berlinale and received two Silver Bears; one for Best Cinematography by Pavel Kostomarov, and the second Silver Bear went to both actors Grigori Dobrygin and Sergei Puskepalis ex aequo for Best Male Performance.

Director's Biography
Alexei Popogrebsky, geboren am 7. August 1972 in Moskau. Studierte Psychologie an der Universität Moskau und lebte zunächst vor allem von Übersetzungstätigkeiten. Während seiner Studienzeit lernte er Boris Khlebnikov kennen, mit dem er 1994 gemeinsam den Dokumentarfilm Mimokhod drehte. Anschließend war er für den Schnitt von Khlebnikovs Kurzspielfilm Xitraja Ljaguška verantwortlich. Ihr erster gemeinsamer abendfüllender Spielfilm Koktebel gewann zahlreiche internationale Preise. 2003 gründete er zusammen mit Borisevich und Khlebnikov die Filmproduktion „Koktebel Film“, die die eigenen Arbeiten der beiden Filmemacher und Filme anderer junger Regisseure produziert. 2008 entstanden zwei Episoden für die Fernsehserie „Sudebnaya Kolonka“. Mit seinem jüngsten Film Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer), gewann er bei der Berlinale 2010 zwei Silberne Bären.

Filmografie als Regisseur: Mimokhod (Passing By, mit Boris Khlebnikov; Dok 1997), Koktebel (Roads to Koktebel, mit Boris Khlebnikov, 2003), Prostye Vešči (Simple Things, 2006), Sudebnaya Kolonka (Headhunting, TV-Serie, 2 Episoden, 2008), Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer, 2010)
Tribute 2010
Alexei Popogrebsky
Russland 2010
color
124 Minuten
OmeU
Drehbuch Alexei Popogrebsky
Kamera Pavel Kostomarov
Musik Dmitri Katkhanov
Mit Grigori Dobrygin, Sergei Puskepalis
Produktion
Koktebel Film Company Chuksin Tupik 5-36 127206 Moskau Russland T +7 926 562 6477 F +7 495 984 2098 p.d.s@mail.ru www.koktebelfilm.ru