Niemand vermischt mit dem Nichts

Nobody Mixed with Nothingness

 
Ein Staatsanwalt stößt bei Gesprächen mit hochrangigen Mafia-Überläufern auf ein zentrales Thema organisierter Kriminalität in- und ausserhalb Europas: dem Nichts. Menschen fühlen sich als "Niemand vermischt mit dem Nichts". Als Mitglied der omnipotenten Cosa Nostra finden sie jene Super-identität, die ihnen erlaubt sich endlich als "Subjekt" zu fühlen. Der Film hinterfragt die vorherrschende Meinung, der Mafioso sei nur durch Macht- und Geldgier motiviert. Ein schwer bewachter Staatsanwalt erzählt von seiner 13-jährigen Arbeit in der Anti-Mafia in Palermo, dem Verlust eines normalen Lebens und dem Fluch des Nichts.

"Death is a terrible thing, but it is even more terrible to be a nobody." Does this mean that the reason for the Mafia's omnipotence lies in the basic human need for identity? State Prosecutor Scarpinato from Palermo tells of his encounters with Mafia prisoners who have turned State's evidence and their motives. He also talks about the fear that constantly accompanies him on his way to work every day. Director Johanna Tschautscher explores the reasons for the continued existence of the Mafia in a new context.

Local Artists 2005
Johanna Tschautscher
Österreich 2005
color
47 Minuten
OmdU
Drehbuch Johanna Tschautscher
Kamera Robert Angst
Schnitt Dieter Pichler
Musik Gerald Höfler
Mit Roberto Scarpinato, Pino Martinez, Dott. Giorgio Falgares
Produktion
Aichholzer Filmproduktion Mariahilferstraße 58/3 1070 Wien T 01 523 40 81 F 01 526 34 58 office@aifilm.at www.aifilm.at