The Wire

 
Während die einen in Sonntagsreden die Einheit Europas beschwören, wird sie anderswo aktiv sabotiert. An der Grenze zwischen Slowenien (EU, Schengen) und Kroatien (EU, Nicht-Schengen) hat man im idyllischen Flusstal des Kupa, inmitten von Primärdschungel, Stacheldraht-Absperrungen errichtet, um die „Balkanroute zu schließen“. Tourismus und friedliches Zusammenleben sind gefährdet, und alte Wunden (einst wurden hier 20.000 Partisan*innen ermordet) brechen auf. Tiha K. Gudac lässt Geflüchtete zu Wort kommen, selbsternannte Grenzschützer*innen, Politik und Polizei und vor allem jene, die am meisten leiden, die lokale Bevölkerung. „Die neue Berliner Mauer“, sagt ein Mann. Gratulation nach Brüssel. (Andreas Ungerböck)

By constructing an iron fence right through the beautiful Kupa region, Slovenia made Croatia a somewhat unwilling buffer for the influx of refugees coming from Bosnia trying to reach Europe. Because of the fence, tourism activity collapsed and a whole other bunch of dynamics were generated. The region has become an arena attracting extreme-right nationalists, human rights activists, politicians, police and border forces, and migrants and refugees trying to reach Europe.

Eröffnungsfilme | Opening Films 2021 / European Panorama Documentary 2021
Tiha K. Gudac
Belgien / Kroatien / Norwegen / Slowenien / Litauen 2021
color
77 Minuten
Kroatisch / Slowenisch / Arabisch
OmeU

Screenings / Tickets

Filmgast anwesend

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Drehbuch Tiha K. Gudac, Igor Bašin, Frederik Nicolai
Kamera Darko Herič, Thomas Szacka-Marier
Schnitt Thijs Van Nuffel
Ton/Sounddesign Rune Hansen
Musik Frédéric Vercheval
Produzent*innen Frederik Nicolai, Eric Goossens, Ljubo Zdjelarevic, Karl-Emil Rikardsen, Viva Videnović, Lukas Trimonis
Produktion
Off World, Kinoteka, VRT-Canvas, RTV Slovenija, Relation04 Media, In_Script, Urgh!
Weltvertrieb
Off World
Österreichpremiere
Weltpremiere
DOK.fest Munich 2021