Trans / TPAHC

 
Eine hypnotische, tranceartige Reise durch die Einöde der ehemaligen Sowjet-union mit der berühmten Transsibirischen Eisenbahn. Im Treatment sprach ich einfach nur darüber, dass ich einen Film machen möchte über die Reise eines Menschen irgendwohin. Er weiß nicht, was ihn erwartet, und während er die Reise macht, fängt er an darüber nachzudenken, was hinter ihm liegt, was vor ihm liegt, und er denkt über solche Begriffe nach wie Energie, Zeit, Bewegung, aber auch Erinnerung. Das alles anhand dieser längsten Eisenbahnreise der Welt, die schnurstracks fast 10.000 Kilometer in eine Richtung verläuft. [...] Bevor ich losgefahren bin, war klar, dass die Person, selbst, wenn sie überhaupt nicht vorhanden und es nur die Kamera ist, die aus dem Fenster guckt, dass sie persönliche Erinnerungen hat, die sich mit ihrem Blick vermischen und da auf einmal auftauchen. Wenn du stundenlang auf die Bäume guckst, denkst du an irgendwas, es kommen wieder Sachen hoch, die du einmal gesehen hast. (Peter Braatz) Als wir im "Trans" per Eisenbahn durch den eurasischen Kontinent rasten, hatte ich nach einigen Tagen das Gefühl, dass sich über unserem in Entstehung begriffenen Film eine sonderbare Einheit einstellt. Der Körper hat sich auf die Zugbewegungen eingestellt und das Arbeiten mit der Kamera und den Lampen wurde von ihnen bestimmt. (Stepan Benda, Kameramann)

Hypnotic, trance-like journey through the wastelands of the former Soviet Union on board the famous Transsiberia Express train. "One of the most beautiful and best documentary films I have ever seen!" (Maja Weiss)

Tribute 2005
Harry Rag
Deutschland / Russland 1991-1993
color & black and white
95 Minuten
ohne Dialog
Drehbuch Harry Rag
Kamera Frank-Guido Blasberg, 2. Kamera Stepan Benda
Schnitt Harry Rag
Musik Stewart Dunlop + Chrislo Haas, Uwe Jahnke, VOOV, Rausch, Phew
Mit Svenja Pages
Produktion
Taris Filmproduktion