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NACHTSICHT

Zum neunten Mal kuratiert Filmjournalist und Festivalmacher Markus Keuschnigg die NACHTSICHT bei CROSSING EUROPE, und auch heuer werden wieder vier außergewöhnliche Spielfilme und eine Mini-Serie präsentiert – allesamt dem „Fantastischen Film“ zuzurechnen. Dem Publikum verspricht der Kurator vollmundig: „Wenn die Welt aus den Angeln gehoben wird, wenn alte Gespenster umgehen, wenn Grenzen errichtet und nicht eingerissen werden, wenn also all das als Ultima Ratio am Anfang des 21. Jahrhunderts im Raum steht, dann tut man gut daran dem Wahnsinn anheim zu fallen.“
Und wer, wenn nicht das spanische Regie-Enfant terrible Alex de la Iglesia, der bereits 2014 das Linzer Publikum mit LAS BRUJAS DE ZUGARRAMURDI / WITCHING & BITCHING  begeisterte, könnte diesen Ansprüchen gerecht werden: Mi gran noche ist eine außergewöhnlich knallige und gleichzeitig gallige Satire auf die spanische Unterhaltungsbranche. In Córki Dancingu, diesem knallbunten Retro-Disco-Horror-Musical aus Polen, mischen zwei lebenshungrige Meerjungfrauen das Warschauer Nachtleben der 1980er auf. Wie aber schon bei Hans Christian Andersens kleiner Meerjungfrau steht am Ende die – in diesem Fall jedoch blutige – Frage, welcher Preis für das „Menschlichsein“ gezahlt werden muss. Weiters darf sich das Publikum auf eine Sci-Fi-Groteske mit absurden Vintage-Pornos mit japanischen Sexrobotern und kopulierenden Rollschuhläufern (À LA RECHERCHE DE L’ULTRA-SEX) freuen, genau wie auf die dreiteilige Mini-Serie AU-DELÀ DES MURS (mit Geraldine Chaplin und Veerle Baetens), in der hinter den Wänden einer alten Villa ein surreales von unheimlichen Kreaturen bevölkertes Labyrinth wartet. Außerdem: Ein Sommerlager (SUMMER CAMP)in dem sich die Betreuer spontan in mordlustige Bestien verwandeln.


// Hinweis: Die Filme der NACHTSICHT werden von 28. bis 30. April bei /slash einhalb
 im Filmcasino nochmals aufgeführt. //

Alle Filme dieser Sektion im Detail HIER, der Essay zum Nachlesen im Festivalkatalog HIER.