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Crossing Europe beim Festival DER NEUE HEIMATFILM

Das Heimatfilmfestival in Freistadt (OÖ) feiert von 26. bis 30. August 2020 seine 33. Ausgabe. Auch in diesem Jahr gibt es eine Programmkooperation zwischen dem Der Neue Heimatfilm 2020 und CROSSING EUROPE Filmfestival Linz. Heuer werden zwei aktuelle europäische Filme präsentiert, die für die 17. Ausgabe von Crossing Europe eingeladen wurde, jedoch musste das Festival coronabedingt abgesagt werden. Nun kommen aber diese beiden Filme doch noch im Rahmen eines Festivals zur Aufführung.

LE MILIEU DE L'HORIZON / BEYOND THE HORIZON
Delphine Lehericey, CH/BE 2019, 92 min, OmeU

Spieltermine: 26. August, 16.30 Uhr | 30. August, 17.15 Uhr

Während der Dürre des Sommers 1976 verbringt der 13-jährige Gus seine Schulferien damit, auf dem elterlichen Hof mitzuhelfen, auch wenn er keine Lust dazu hat. Am allerwenigsten freut es ihn, täglich die den Hitzetod gestorbenen Hühner einzusammeln. Gleichzeitig sieht er sich mit einigen emotionalen Herausforderungen konfrontiert – denn die unerträglichen Temperaturen treiben nicht nur die Landwirtschaft allmählich in den Ruin, sondern bringen auch die zwischenmenschlichen Beziehungen aus dem Gleichgewicht. Ein in pittoresken Bildern eingefangener Coming-of-Age-Film. (Ines Ingerle)

| Weitere Informationen:
https://www.filmfestivalfreistadt.at/2020/?site=movie&pId=3152 | Trailer zum Film: https://vimeo.com/355179848 |

SICHERHEIT123 / SAFETY123
Florian Kofler, Julia Gutweniger, AT/IT 2019, 72 min, OmdU

Spieltermin: 26. August, 18:30 Uhr | In Anwesenheit von Julia Gutweniger & Florian Kofler

Zu Beginn steht die Aufnahme einer riesigen braunen Wunde an der Flanke eines Berghanges. Erst später begreift man, dass die ungeheure Kraft einer Lawine dafür verantwortlich war. Ohne intervenierende Kommentare, dafür mit umso beeindruckenderen Bildern – etwa von 25 Tonnen schweren Würfeln, die aus großer Höhe zu Testzwecken in ein Fangnetz gejagt werden – begibt sich das Regieduo auf eine Spurensuche zu den komplexen Herausforderungen des Lawinenschutzes. Dabei wird auf subtile Weise das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch, Technik und Natur hinterfragt. (Günter Pscheider)

| Weitere Informationen:
https://www.filmfestivalfreistadt.at/2020/?site=movie&pId=3174 | | Trailer zum Film: https://vimeo.com/354302788 |

Mit seinem Programm versucht das Festival jährlich nicht nur den "Heimatfilm", sondern auch den vielgestaltigen und politisch umkämpften Begriff "Heimat" neu zu denken und in all seinen Facetten zu diskutieren. Von herausragendem Dokumentarfilm über poetisches Essay bis hin zu Thriller und Komödie - die Vielfältigkeit der Erzählungen und Erzählweisen ist seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 1988 ein wichtiges Merkmal des Festivals.