Zum Inhalt Zum Hauptmenü

Medienecho 2014

Eine Auswahl

Europa im Kino – Das Filmfestival „Crossing Europe“ im österreichischen Linz steht seit mehr als einem Jahrzehnt für exzentrisches, anspruchsvolles, junges Kino aus ganz Europa.
3sat Kulturzeit / Tiziana Arico

Die Ferne ganz nah – Das Crossing-Europe-Festival in Linz ist eine der wichtigsten Plattformen für junges europäisches Kino geworden. In diesem Jahr zeigte es faszinierende Einblicke in einen Kontinent, in dem Migration inzwischen den Normalfall darstellt.
epd film / Barbara Schweizerhof

Crossing Europe im oberösterreichischen Linz ist regelmäßig ein Ereignis, bei dem Europa jung, stark, am Nerv der Zeit und tatkräftig wirkt, anders als sonst oft. Auch im elften Jahr bekam Festivalleitering Christine Dollhofer wieder eine Filmauswahl zusammen, die berührte und Denk- und Bewegungsanstoß war.
Film&TV-Kameramann / Philipp von Lucke

Auf Österreichs gesellschaftspolitisch engagiertem internationalen Filmfestival CROSSING EUROPE ist die starke Präsenz von Frauenfilmen und Autorinnen seit den Anfängen, d.h. seit 2004, ohne jeglicher Quoten oder Gezwungenheit ein Selbst verständnis. Die Chancen des Publikums auf weibliche Blickwinkel zu treffen sind sowohl im Wettbewerb als auch in den parallelen Sektionen hoch, was zum Teil freilich auch Frauen als Handelnde bzw. weibliche Problemstellungen bedeutet, aber vielmehr: markante, unkonventionell persönliche Stimmen und sich ungewöhnlich entwickelnde Oeuvres.
Filmvilag / Zsófia Buglya

Die Sitznachbarin zieht sich den Pullover am Kragen hoch bis über die Augen, der eigene Oberkörper spannt sich an. Beim Crossing Europe Filmfestival in Linz kommt Bedrängnis auf der Leinwand auf und im Publikum wird Beklemmung für kurze Momente zum kollektiven Zustand. Derart abgrundtief, so traurig, so unpackbar „in your face“ kann das europäische Gegenwartskino sein.
fm4.orf.at / Maria Motter

Mit Halbjahresabstand zur Viennale ist das Festival längst zur zweiten lauten Stimme in der österreichischen Filmlandschaft geworden, mit einer Intendantin, die ein lokales ebenso wie internationales Publikum bei der Stange hält. Von Beginn an fand sie Themenschwerpunkte, die sich bewährt haben. [...] Und noch eines ist bemerkenswert: Woran Festivals überall sonst dramatisch zu scheitern behaupten, nämlich am Auffinden qualitätsvoller Arbeiten von Filmemacherinnen, ist in Linz kein Thema.
Die Furche / Magdalena Miedl

Statt auf Spektakel setzt das Crossing Europe Filmfestival weiterhin auf kleine Filme, die nah an den Menschen sind und vielfach auch eine eigene filmische Sprache für ihre Geschichten suchen.
kultur-online.net / Walter Gasperi

Mehr als 20.000 Besuche verzeichnet das in Linz stattfindende Filmfest mittlerweile. Und es bleibt zu hoffen, dass die Saat aufgeht, die dabei von den Filmemachern aus ganz Europa gesät wird, die abseits des Mittelmaßes etwas zu sagen haben. Ihre Anstrengungen sollen zu einem Multiplikator werden, der via Linz viele Herzen und Hirne erreicht.
Neues Volksblatt / Philipp Wagenhofer

Egal ob man die Eröffnung oder die Preisgala des „Crossing Europe“-Filmfests in Linz besucht, eines ist immer gleich: man blickt in glückliche Gesichter. Der einzige Unterschied ist, dass, wie gestern Abend bei der Verleihung, Vorfreude dem Siegesstrahlen gewichen ist. Die Gewinnerfilme der 11. Festivalauflage spielen facettenreich mit sozialen Besonderheiten und Auseinandersetzungen.
Oberösterreichische Nachrichten / Nora Bruckmüller

Die Leistung des Crossing Europe Filmfestivals besteht tatsächlich darin, ein anteilsmäßig stark weiblich geprägtes, frisches, raues Filmschaffen nach Linz zu holen. Und umgekehrt, ein neues, junges Publikum für diese Art von Kino zu begeistern. Ein dieses Jahr neu eingeführtes Musikvideoprogramm war ebenso dazu angetan, Schüler und Studenten in die Kinos zu holen, wie die „Local Artists“-Schiene mit Arbeiten oberösterreichischer Regisseure oder die „Nachtsicht“-Mitternachts-Schiene mit europäischen Genrefilmen.
orf.at / Maya McKechneay

Auch im Jahr nach seinem zehnten Jubiläum setzt das Linzer Filmfest „Crossing Europe“ auf Frische: Die heurige Auswahl erlaubt wieder die Entdeckung junger Talente, ohne sich größere Namen von entsprechender Qualität zu versagen.
Die Presse / Christoph Huber

Inzwischen weiß man, was man an „Crossing Europe“ hat: eine politisch hellwache und ästhetisch avanciert angelegte Jahresschau zu den verborgen blühenden Kinokostbarkeiten, die der Kontinent Europa hervorzubringen weiß.
Profil / Stefan Grissemann

Zwischen Kunstfilm und Horrorkomödie – Crossing Europe macht Linz zum Hot-Spot des europäischen Films.
Raiffeisenzeitung / Eva Pakisch

Filme wie der Preisträgerfilm „Family Tour“, der gerade einmal mit 30.000 Euro finanziert wurde, sind eine der Stärken des von Christine Dollhofer mit sicherem Gespür kuratierten Linzer Festivals. In etlichen Arbeiten überzeugte heuer der präzise Blick auf Milieus, nicht nur proletarischer, auch bourgeoiser Spielarten.
Der Standard / Dominik Kamalzadeh

Christine Dollhofer hat über die Jahre eine intelligent programmierte Filmschau etabliert, bei der der Europagedanke im Mittelpunkt steht, weil Filme aus allen Teilen des Kontinents zur Aufführung gelangen.
Wiener Zeitung / Matthias Greuling